Die Magnetostriktion

Magnetostriktion selbst ist definiert als "jegliche Änderung der Dimension eines Körpers durch Änderung seines magnetischen Zustands". Bei ferromagnetischen Materialien ist der magnetostriktive Effekt am größten und wurde erstmals von Joules 1842 (Längenänderung von Eisendraht im Moment der Magnetisierung) nachgewiesen.

Beim Joules-Effekt, der - von einem unmagnetisierten Material ausgehend - die Änderung des Körpers durch Magnetisierung beobachtet, spricht man von einem direkten magnetostriktiven Effekt. Geht man hingegen von einem bereits magnetisierten Material aus und beobachtet man die Änderung des Magnetfeldes im betrachteten Körper bei Veränderung der mechanischen Eigenschaften des Körpers, so spricht man von inversen magnetostriktiven Effekten.
Der bekannteste inverse magnetostriktive Effekt ist sicher der Villari Effekt: Villari wies nach, dass sich Änderungen des Magnetfeldes in einem ferromagnetischen Körper ergeben, in dem man Stress/Kraft auf den Körper einwirken lässt.

Joules Effekt:

 

Villari Effekt: